Dienstag, 8. Juli 2014

Ein Kurzbesuch in Makedonien...

...oder sagen wir lieber Mazedonien. Das ist nämlich der Name, der den Griechen weniger Probleme bereitet, da sie Angst haben, dass das Land Mazedonien sich eines Tages die ganze geographische Region "Makedonien" unter den Nagel reißen will. Verstanden? Diplomatie kann so kompliziert sein.

Jedenfalls verbringen wir auf unserem Weg nach Istanbul 2 halbe Tage in der Hauptstadt Skopje, wo ich selber schon Silvester 2010/11 gefeiert habe und wo sich seitdem sehr viel getan hat. Neue Gebäude und Straßen wurden gebaut und insgesamt wirkt die Stadt etwas aufpolierter als damals. Überhaupt das Stadtbild. Da ich es mit keiner anderen zuvor gesehenen Stadt vergleichen kann, würde ich es in etwa so beschreiben:

Man stelle sich eine Hauptstadt vor, in der ein mächtiger Herrscher eines großen König- oder Kaiserreiches residiert. Während die Unmengen an Handelskaravanen in die Stadt ziehen, erstarren sie voller Bewunderung vor den pompösen Gebäuden. Aber nicht nur die Gebäude, sondern vor allem die Riesenstatuen mitsamt ihren Springbrunnen begeistert die Untertanen. Denn die sind wirklich überall in der Innenstadt und nicht nur mannshoch. Ob das Ganze nun in einen historischen oder in einen Fantasy-Kontext gesetzt wird, kann ja jeder für sich entscheiden. Der ein oder andere Computerspieler mag vielleicht sogar an Warcraft und dergleichen erinnert werden.



Abseits der prunkvollen und mittlerweile auch sehr modernen Innenstadt gibt es aber zum Glück auch noch ein orientalisch anmutendes Bazarviertel, in der sich die Leute noch alltäglichen Dingen zuwenden - wie z.B. Mühle spielen. Dort überlegen wir dann auch kurz wieder zurück nach Aachen zu fahren. Beim Anblick des Gefährts, verwerfen wir diese Idee aber ganz  schnell wieder. Außerdem gibt es ja eh noch so viel zu sehen auf dieser Reise!

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