
Mt. Ararat ist dafür bekannt, dass die Arche Noahs dort der Bibel nach gelandet sein soll. Befeuert wurden diese Vermutungen durch Aussagen des Reisenden James Bryce, der angeblich ein von Menschen bearbeitetes Holzstück hoch auf dem Berg gefunden hat.
Der Berg gehörte außerdem einst Armenien an und ist immer noch ein wichtiges Nationalsymbol. Zu allem Überfluss kommt hinzu, dass die Armenier ihn an klaren Tagen von der Hauptstadt Jerewan aus immer noch "bewundern" können.
Daneben kann Doğubeyazıt mit dem prachtvollen Palast „Ishak Paşa“ aus dem 18. Jahrhundert aufwarten, das sogar schon Napoleons Agenten beherbergte. Naja..."beherbergen“ ist relativ. Es gab einen Kerker, welches nur durch ein kleines Loch in der Decke zu erreichen war. Durch dieses wurden die Gefangenen dann hinunter abgeseilt. Das bringt einem schon zum Schaudern...
Der Grenzübergang zum Iran ist mit ein bisschen Nervosität verbunden (inkl. auf Toilette gehen und noch schnell 1 L Wasser kippen - ist ja schließlich Ramadan), ist dann schließlich aber doch sehr easy. Auf der anderen Seite wollten uns direkt 3 Leute mit nach Tabriz bzw. Teheran mitnehmen. Eine Physiotherapeutin inkl. ihrer Familie und Tayip, der uns direkt Fotos von seinen Weltmeistertitelfeiernden, deutschen Freunden zeigt. Schließlich finden wir uns in dem LKW von Dr. Abdullah wieder, dessen Visitenkarte ihn als Ratgeber für Länder wie Afghanistan, Pakistan und Irak auszeichnet. Nachdem das aber irgendwie doch nicht so verbindlich war (er wollte dann doch noch ne Nacht an der Grenze verbringen) nehmen wir einen Bus nach Tabriz. Dabei bemerken wir direkt, dass Iran ein ölreiches Land ist. Für schlappe 2 € bekommen wir ein Ticket für eine 4-stündige Busreise... Naja, eigentlich 4 Stunden. Nach 5 Stunden wundern wir uns, wieso wir immer noch nicht da sind. Ein Blick aufs GPS Gerät zeigt, das Tabriz längst hinter uns liegt und so landen wir am Ende nach 12 Stunden Fahrt auf einmal in Teheran. Für 2 €....

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